Blogs » Kategorie
Christian Tillmanns

Forrester hat eine interessanten Bericht über Social Software für Unternehmen heraus gegeben. Ich muss sagen, langsam aber sicher, werden die Instrumente wirklich spannend. Allerdings ist das Ganze nicht einfach zu verstehen. Wie damals mit Email, wird auch bei diesem Umbruch der Widerstand gross sein. "Wer braucht denn sowas?", "Bisher ging es ohne", "Das passt nicht zu unserem Unternehmen" usw. Alles schon mal da gewesen. Wenn man sich aber einmal etwas näher damit beschäftigt, ändert das Gefühl von "interessant" zu "irgendwie cool" zu "warum gibts das nicht schon länger". Die Lotus Notes Crack sagen da natürlich "hatten wir vor 10 Jahre schon". Stimmt, aber nicht so durchgängig und im Browser war es immer schon etwas schwieriger.
Für mich gibt es ein paar Killerkriterien für eine gute Plattform.
1. Der Email-Datenfriedhof muss weg. Emails müssen mit einem oder zwei Klicks anderen zugänglich gemacht werden können, ohne sie rumzuschicken.

2. Dateien müssen genau wie Emails behandelt werden. Einfache Rechtevergabe für zusätzliche Benutzer. Wir wollen keine neue Dateiablage mit Ordnern aufbauen, die halt nur im Browser funktioniert.

3. Alles muss miteinander verlinkbar sein. Es muss intuitiv sein.

4. Aktivitäten für Gruppen oder Teams ist ein absolutes Muss.

Was ich bisher gesehen habe, haben Jive und IBM Connections das am besten gelöst. Beide sind aber ziemlich aufwändige Installationen. Connections kann man auf einer einzigen Hardware installieren, das würde auch für ein kleines Unternehmen reichen, sonst sind aber sowohl bei Jive wie auch Connections mehrere Server nötig. Das schockt die Microsoft Fraktion weniger, sind diese doch Massen von Servern und Hardware gewohnt, die Linux und Lotus Fraktion sind das schon etwas zurückhaltender.
Am besten wäre es, wenn man so etwas einfach als fertige Appliance bekommen könnte. Ich muss mal mit Collax reden ...


Serge Tischler

Kolumne im "ERFOLG" vom Juli 2011
-
Eigentlich wollten wir nur neue Clogs (diese modischen Gummifinken) kaufen.
Dummerweise fahren wir an der Gratis-Wurst-Aktion des Restpostendiscounters vorbei
und natürlich haben alle im Auto Hunger. Kostet ja nichts. „Papa, warum verschenken
die eigentlich Würste an so viele Leute? Das kostet die ja bestimmt eine Menge Geld!“
Ich mag intelligente Fragen intelligenter Kinder - vor allem, wenn es meine sind Happy
„Weisst Du, die rechnen damit, dass die Leute dann bei ihnen viel einkaufen. Dann
machen sie mehr Umsatz und verdienen mehr als sie verschenkt haben.“ „Dann ist die
Wurst gar nicht richtig gratis?“ „Doch, die Wurst ist gratis - aber wenn wir schon hier
sind, können wir uns auch hier umschauen. Da hat‘s auch Clogs, sieh mal!“ „Das sind
aber nicht die mit den Blümchen!“ „Ja ja, dafür sind sie 2 Franken günstiger und eine
Wurst gibt‘s obendrauf. Such dir ein paar aus!“ Inzwischen hat meine Frau schöne
Blumentöpfchen und weitere hübsche Deko-Artikel gefunden, gemeinsam entdecken
wir noch ein paar supergünstige Lebensmittel, ein Dart-Spiel und Geschenkartikel. Der
Korb ist voll, die nette Kassiererin erhält 135.20 von mir und wir alle zur Belohnung die
Gratis-Wurst. Wieder beim Auto höre ich den Vorwurf meiner Tochter: „Ein Falafel wäre
mir lieber gewesen. Und die Clogs mit den Blumen auch. Das wäre bestimmt nicht
teurer gewesen als all der Krimskrams. Versprichst Du mir, dass wir nie mehr eine
Gratis-Wurst essen?“

Manchmal tun intelligente Fragen auch weh. Und das ist mir nicht Wurst - auch wenn
sie gratis ist.

Stichwörter: gratis, open source
Serge Tischler

Kolumne im "ERFOLG" vom Mai 2011

Sex sells. Nackte Mdchen vor Autoreifen, schnellen Autos, Werkzeugksten. Und es wird gekauft. Nicht die M䤤dchen. Die Autoreifen. Fr viel Geld. Meine Pneus werden dann von der Dorfgaragistin im Bikini montiert. Der Schweiss mischt sich mit den Wasserperlen auf ihrem Krper. W춤hrend ich Ihr beim Reifenwechseln zuschaue, bringt mir eine andere Bikinidame einen Cocktail. Kaum zu hause mit den neuen Sommerpneus angekommen strzen sich all meine Nachbarinnen halbnackt vor das Auto. Es hat sich gelohnt, der Werbung nachzugeben und die Silikonbrustsommerreifen zu kaufen. Mit unserer Super-Software, die leider nicht so teuer ist, sollten wir das auch so machen: Silikonbrste auf die Werbung und unsere Programme gehen weg wie die warmen Semmeln. Jetzt mal im Ernst: Muss das sein? Es k켶nnte ja auch sein, dass unsere Produkte gekauft werden, weil sie wirklich gut sind und Lsungen bieten, die KMUs wirklich brauchen.

Wer will schon tagtglich mit nackten Frauen arbeiten...

P.S.: Liebe Frauen! Dasselbe gilt nat椼rlich nicht umgekehrt. Frauen lassen sich ja von nackten Mnnern in der Werbung nicht verfhren. Vielleicht k伶nnen Sie uns helfen, Ihren Mnnern klarzumachen, was sie im Geschft wirklich brauchen.

Stichwörter: ERFOLG, Sex
Christian Tillmanns
Connections gegen Sharepoint
Am 24.06.2011 veröffentlicht von Christian Tillmanns in Internet, Software

Wenn man sich dieses Video anschaut, fragt man sich, ob Microsoft wirklich verstanden hat, was Social Networking überhaupt bedeutet.

http://www.youtube.com/watch?v=W5sgSZqsmtA&fea...

Stichwörter: IBM, Microsoft